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Ettenberg Das Kleinod am Fusse des Untersberg.

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Die Geschichte der Kirche



Die Ettenberger Kirche wurde zur Zeit des Fürstpropstes Julius Heinrich Freiherr von Rehlingen und damit (1723-32) und damit etwa zur gleichen Zeit wie weitere Marienheiligtümer (z.B. Maria Gern, Maria am Kunterweg in der Ramsau) erbaut.

Das weißgetünchte, spätbarocke Ettenberger Kirchlein ist auch im Innern hell und freundlich. Auffallend ist das große und farbenfrohe Deckengemälde, auf dem, zu Füßen des Gnadenthrons kniend, u. a. der Erbauer der Kirche, Propst von Rehlingen abgebildet ist. Die reichen Stuckarbeiten – weiß auf hellgrünem Grund- stammen von dem bekannten Stukkateur Josef Höpp aus Burghausen. Weitere Wandbilder und viele Votivbilder (hinter dem Altar) schmücken die Kirche, und erwähnenswert ist noch die mit über 4 m Höhe ungewöhnlich große Schnitzfigur des hl. Christopherus aus dem 17. Jh. oben auf der Orgelempore. Ein großer Bombensplitter an der Wand (rechts neben dem Altar) erinnert an den Bombenangriff der Amerikaner auf den nahen Obersalzberg am 25. April 1945, bei dem einige Irrläufer die Bewohner von Ettenberg in Angst und Schrecken versetzten.